Was über Dich auf Internetseiten geschrieben wird, solltest Du erfahren – so früh es geht. Google Alerts prüft für Dich regelmäßig den Google Index und benachrichtigt Dich, sobald Dein Name auf Webseiten erwähnt wird.

72 % der Personaler googeln die Bewerbernamen

Ok, ob nun 72 Prozent  oder „nur“ 56 Prozent oder sogar 83,458125 Prozent der Personaler den Namen der Bewerber bei Google in die Suchmaske tippen, ist völlig egal – die Studien sagen alle etwas anderes 😉

Fakt ist aber, dass sich der neue Arbeitgeber mit großer Wahrscheinlichkeit über den Bewerber im Internet informieren wird. Grund genug, um über die eigene Präsenz im WWW informiert zu bleiben.

Und Google wäre nicht Google, wenn es nicht für alles und jeden ein kostenloses Tool anbieten würde. In diesem Fall geht es um den Service Google Alerts.

Benachrichtigt werden, wenn der eigene Name im Netz erwähnt wird

Mit Google Alerts lassen sich Suchaufträge zu bestimmten Themen, Ereignissen oder eben auch Personen anlegen. Einmal angelegt, wird man regelmäßig über neue Inhalte informiert, die zu diesem Suchbegriff im Google Index landen. Somit lässt sich auch ein Suchauftrag für den eigenen Namen anlegen – und das geht wie folgt:

1. Geht auf die Google Alerts Webseite.

2. Tippt in das Eingabefeld euren vollständigen Namen inklusive Anführungszeichen, bspw. „Max Mustermann“.

3. Klickt auf „Optionen anzeigen„.

4. Jetzt könnt Ihr verschiedene Einstellungen für den Suchauftrag vornehmen. Ich empfehle Euch bei der Häufigkeit „höchstens einmal wöchentlich“ zu wählen.

google alerts einstellungen

5. Falls Ihr nicht in Euer Google Konto eingeloggt seid, müsst Ihr Eure E-Mail-Adresse hinterlassen, an die die Benachrichtigungen gesendet werden sollen.

6. Klickt auf „Alert erstellen“ – fertig!

Ab sofort erhaltet Ihr wöchentlich eine Übersicht über alle Seiten, in denen Euer Name erwähnt wird.

Der einzige Nachteil: Es gibt sicherlich auch andere Menschen da draußen, die den selben Vor- und Nachnamen besitzen. Ihr werdet also auch über Inhalte informiert auf denen Euer Name zwar erwähnt wurde, aber eine völlig andere Person gemeint ist – blöd also, wenn Ihr „Angela Merkel“ oder „Stefan Raab“ heißen solltet.

Auch wenn es sich wohl aus dem Artikel erschließen lässt, soll es nicht unerwähnt bleiben: Ihr könnt auch Alerts zu normalen Themen und Personen erstellen, die Euch einfach interessieren. Auf der Google Alert Seite findet Ihr dazu auch einige Vorschläge.

Falls Ihr mal einen erstellten Alert löschen wollt, könnt Ihr das entweder über den „abmelden“-Button, der in jeder Alert-Mail zu finden ist, oder auf der Google Alert Seite machen.

Ist das ganze paranoid oder durchaus sinnvoll? Was meint Ihr?